Literatur
Auf 120 Seiten erklärt Wippermann seinen Lesern warum es gefährlich ist die DDR mit dem Dritten Reich zu vergleichen. Nach relativ fundierter Recherche leitet er außerdem her, warum aus seiner Sicht die Begriffe "Extremismus" und "totalitär" unkorrekt sind, dieses mutet zwar objektiv an, wird aber letztendlich doch durch einige Kommentare zu bekannten Persönlichkeiten verdorben.
Die Kolumnistin Doris Knecht veröffentlicht ihren ersten Roman "Gruber geht".
"Wie Dr. Erika Fuchs Entenhausen nach Deutschland verlegte" lautet der Untertitel des sinnfüllenden Sachbuchs über jene Frau, die eine ganze Generation nachhaltig beeinflusste.
"Der Morgen ist trostlos und der Vormittag wird noch trostloser." So beginnt ein Kapitel von "Eis und Wasser, Wasser und Eis", und der Satz ist Programm. Majgull Axelsson liefert auf 542 Seiten die Geschichte, man könnte auch sagen den Leidensweg, von vier Frauen aus drei Generationen und versinkt dabei immer wieder in Tristesse.
Ein Buch, das Kindern ab 10 nicht nur surrealistische Kunst näher bringt, sondern auch das Leben eines Künstlers und überdies dazu inspiriert, es selbst zu probieren.
Der Gitarrist und Mitgründer der Rolling Stones lässt uns an seinen Lebenserinnerungen teilhaben und veröffentlicht seine Autobiografie unter dem programmatischen Titel "Life".
Es macht Lust den Fluss einmal zu besuchen und ein bisschen zu tanzen, dieses Musikhörbuch und Bilderbuch für Kinder von Marko Simsa.
"Johann Sebastian Bach trifft Friedrich den Großen am Abend der Aufklärung" lautet der Untertitel der vorliegenden Biografie des Journalisten James R. Gaines.
Die Journalistin Johanna Adorján schreibt in ihrem ersten Buch über ihre Großeltern, oder, wie sie selbst sagt: "Dieses Buch erzählt die Geschichte von Vera und István, die als ungarische Juden den Holocaust überlebten, 1956 während des Aufstands von Budapest nach Dänemark flohen und sich 1991 das Leben nahmen. Man fand sie Hand in Hand in ihrem Bett. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Die Geschichte meiner Großeltern."
In ihrem 12. Mira-Valensky-Krimi schlägt der Tod einer Sozialhilfeempfängerin in die Villenfassade eines Exministers ein. Gut recherchiert, überraschendes Ende.









