Musik
Musikalische Reflexionen auf Katastrophen, Krieg und Krisen gibt es seit jeher. In der Popularmusik zu Beginn des 20. Jahrhunderts z.B. gab es unzählige Blueslieder zu weltbewegenden Themen, sei es im Besingen vom Untergang der Titanic, sei es in unzähligen Liedern über die große Mississippi-Überschwemmung 1926/1927. Diese unbedingte Reflexion quasi aus dem Moment heraus zieht sich wie ein roter Faden durch die Musikgeschichte und durch die diversen Musiklandschaften. Nicht anders bei den unsäglichen Geschehnissen am 11. September 2001.
Am 12. September 2003 verstarb Johnny Cash, der ein unermesslich großes Gesamtwerk, ja, ein beinahe unüberschaubares Werk von Einzigartigkeit und Genialität, Widersprüchlichkeit und Intimität - und noch so vielem mehr, hinterließ. In dementsprechend kurzen Abständen kommen daher auch neue alte CDs in Sachen Cash (und nicht selten auch in Sachen "for cash only") heraus. Eine Bestandsaufnahme von Manfred Horak zum dritten Todestag des allmächtigen Sängers.



Spannungsgeladen und intensiv. Atmosphärisch und paradox.











